

DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT: Zweiteilige Doku auf ARTE
Donnerstag, 7. Mai 2026 | 20.15 Uhr | ARTE & ARTE Mediathek
Hamburg, 30. April 2026 – Lange Tage, kaum Freizeit und viel Schufterei – Landwirtschaft ist und war schon immer ein harter Job. Mit ländlicher Idylle hat das Leben auf dem Bauernhof heute kaum noch etwas zu tun. Die Produktion unserer Lebensmittel hat sich im vergangenen Jahrhundert zunehmend industrialisiert. Die zweiteilige Dokumentation DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT zeichnet anhand historischer Aufnahmen und emotionaler Zeitzeugenberichte den tiefgreifenden Wandel der Landwirtschaft seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 1990er Jahre in Deutschland und Frankreich nach. Beide Teile der Dokumentation DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT, produziert von der DOCLIGHTS für ZDF/ARTE sind am Donnerstag, 7. Mai 2026, ab 20.15 Uhr hintereinander auf ARTE zu sehen und stehen anschließend auch in der ARTE-Mediathek zum Streamen bereit.
Zum Inhalt:
DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT: Teil 1
Der 1. Teil der Dokumentation blickt zurück auf die harten und entbehrungsreichen Nachkriegsjahre, als noch Pferde und Ochsen als Zugtiere dienten und ein Großteil der Arbeit auf den Feldern von Hand erledigt wurde. In den 1950er und 1960er Jahren erleichterte der Einsatz von Traktoren, Mähdreschern und Melkmaschinen die bäuerliche Arbeit und führte zu einer erheblichen Steigerung der Erträge. Gleichzeitig brachte die Mechanisierung eine drastische Reduzierung der in der Landwirtschaft beschäftigten Personen mit sich, was sich auch auf das Leben in den Dörfern auswirkte.
DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT: Teil 2
Teil 2 blickt zurück auf die Entwicklung seit den 1960er Jahren, als immer mehr Technik Einzug in die Landwirtschaft hielt. Die Felder wurden größer, die Maschinen leistungsstärker, die Erträge höher. „Wachsen oder weichen“, war das Motto, und wer bei diesem Modernisierungsrausch nicht mitzog, blieb auf der Strecke. Alleine in den 1970er Jahren musste jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb in der Bundesrepublik aufgeben. Daran änderten auch die Subventionen der EU-Agrarpolitik nichts. Auch in der DDR schritt die Industrialisierung der Landwirtschaft unaufhaltsam voran, schon in den 1960er Jahren entstanden dort gigantische Anlagen, in denen tausende Nutztiere auf engstem Raum gehalten wurden. Doch die Massentierhaltung sowie der starke Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden schadeten der Umwelt – im Osten wie im Westen. Anfang der 1980er Jahre kam es dann zu einer Gegenbewegung. Inspiriert durch die aufkommende Öko-Bewegung entschließen sich die ersten Landwirte, ganz auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Es ist der Beginn des Bio-Booms in der Landwirtschaft.
DIE GESCHICHTE DER LANDWIRTSCHAFT ist eine Produktion der DOCLIGHTS für ZDF/ARTE. Buch und Regie: Marcus Fischötter. Producerinnen: Martina Sprengel, Imke Meier. Produzentin: Michaela Hummel. Mitarbeit: Loraine Blumenthal. Kamera: Björn Lindenblatt, Frank Van Vught, Florian Pawliczek. Ton: Arthur Weissgerber, Daniel Schäkermann, Samuel Dutournier. Tonmischung: Tobias Farshim. Postproduktion: Axel Buitmann (DOCLIGHTS). Schnitt: Klaus Helmold. Produktionsleitung: Ulrike Römhild (DOCLIGHTS), Katharina Krohmann (ZDF/ ARTE). Aufnahmeleitung: Silvia Matschull (DOCLIGHTS). Sprecher: Sascha Rotermund. Redaktion: Petra Boden (ZDF/ARTE).